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Info zu unseren Handwerkern Nr. 4

Aufgrund des kühlen und regnerischen Wetters habe ich mich entschlossen, passend zum Thema unseren vierten Handwerker aus Nepal vorzustellen- dieses Mal ist Frauenpower angesagt und es geht um eine Weberei.Bodnath – nahe bei Kathmandu ist bekannt für seinen grossen Stupa. Unweit davon liegt versteckt in einer kleinen Gasse hinter einem grossen Eisentor das Haus unserer Weberin. 1996 gründete sie das Unternehmen, das sie seit dem Tod ihres Mannes als alleinige Inhaberin weiterführt.
Eine Frau als Geschäftsleitung ist in Nepal unüblich
und relativ selten. In diesem kleinen Betrieb werden ca. 15 Mitarbeiter beschäftigt (mehr Frauen als Männer).

Alle Werkstücke wie Schals, Decken, Ponchos etc. sind handgefärbte und handgewebte Unikate aus den verschiedensten Materialien wie Seide, Leinen, Schafwolle, Bambus, Kaschmir und Yakwolle.

Diese exklusiven Stücke gibt es hier nur im

NEPAL-BAZAR in Neckargemünd in der Bahnhofstrasse 13.

Also: vorbeikommen, sehen und fühlen !!!

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Handwerkerbrief Nr.3

Namaste zum 3. HandwerkerbriefAnders als bei den Webereien,wo man das rhythmische Klackern der Webstühle schon von weitem hört, ist das Filzen ein eher stilles Handwerk. Man merkt erst wo man ist, wenn man die bunten Filzwerkstücke sieht, die zum Trocknen auf dem Hof und den Flachdächern in der Sonne liegen.
Nehmen wir als Beispiel einen Filz- Kugel- Teppich. Dafür werden bei unserem „Filzmann „ die einzelnen Kugeln aus roher ungefärbter Schafwolle so lange mit den Händen auf einem großen Bambusteller hin- und hergerollt, bis sie die runde Form angenommen haben. der ganze Prozess wird mit Wasser und Seife unterstützt, wobei die Seifenlösung aufgefangen und für das nächste Werkstück wieder verwendet wird. Nach dem Trocknen werden – um bei dem Beispiel zu bleiben – die Filzkugeln eingefärbt, wieder getrocknet und zum gewünschten Produkt zusammengenäht. Auch bei diesem Handwerk sind viele Arbeitsschritte notwendig, die in anderen Produktionsstätten durch Maschinen erfolgen.

Durch die Handarbeit können Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden .Für viele Familien bedeutet dies ein gesichertes Einkommen .

Es entstehen Teppiche, Taschen in verschiedenen Größen, Topfuntersetzer, Finger- und Handpuppen , Sitzkissen und vieles mehr.

Ein Großteil dieser Hand- Arbeiten sind im Nepalbazar in der

Bahnhofstrasse 13 in Neckargemünd 

vorrätig und können dort erworben werden.

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Info zu unseren Handwerkern Nr. 2

NAMASTE zum 2. „ Handwerker-Infobrief „ – dieses Mal über unseren Töpfer !Thimi ( kurz vor der alten Königstadt Bhaktapur ) gelegen, ist bekannt für seine Töpfer. 

Am Rande der Stadt liegt die Töpferei von Santa und Laxmi Kumar. Ihr Vater kannte nur unglasiertes traditionelles Steinzeug. Nach einigem Ausprobieren und Üben begannen die Brüder 1987 mit der Herstellung von harter und wasserfester Keramik.

Beginnend mit dem Ausgraben des Lehms aus den Reisfeldern wird unter Zugabe von Wasser eine weiche, bearbeitbare Masse geknetet. Nach dem nochmaligen Durchmischen und Aussortieren von Fremdkörpern werden die Teile mit der Hand auf der Töpferscheibe gedreht.

Die Rohlinge werden in gasbetriebenen Brennöfen bei 800 Grad C gebrannt. Teilweise wird dann die gewünschte Lasurschicht aufgetragen und nach dem Trocknen erfolgt dann der zweite Brand bei 1040 bzw. 1250 Grad C.

Alle Keramikprodukte einschliesslich der Glasuren bestehen aus bleifreien und ungiftigen Materialien, sie sind langlebig, lebensmittelecht und können in der Spülmaschine gereinigt werden. Zu fairen Preisen sind sie erhältlich im

NEPAL-BAZAR in der Bahnhofstrasse 13 in Neckargemünd ( Mi 9-13 h und Fr 14-18 h).

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Seit längerer Zeit mal wieder Infos von uns….

Lernen Sie unsere Handwerker aus Nepal kennen, deren Produkte wir im Nepal-Bazar in Neckargemünd zugunsten unserer Projekte in Nepal verkaufen.Mit Bildern stellen wir Ihnen unsere Töpfer, Weber, Filzer und Papierschöpfer vor.

Vielleicht haben Sie schon Papier, Tonwaren, Schals, Decken oder Filzarbeiten bei uns gekauft? 

Dann schauen Sie doch, wer sie herstellt und wie sie gemacht werden!

Namaste zum 1. Handwerker-Infobrief- heute:
handgeschöpftes Papier

Seit mehr als 1500 Jahren wird handgeschöpftes Papier in Nepal hergestellt. Geerntet wird die Rinde des Seidelbast-Strauches, der bekannt ist für seine herausragende Festigkeit und spezielle Textur.

Man findet diese Papiere bereits in den ältesten Hindu- und Buddhisten-Texten, ebenso wurden königliche Erlasse und Gesetzes-Schriften auf diesem Papier geschrieben.

Die Rinde (inzwischen angebaut und nicht mehr wild geerntet ) wird zweimal gekocht, gewaschen und mit hölzernen Schlägeln bearbeitet. Das weiche Fruchtfleisch wird über einen Holzrahmen gegossen und gleichmässig verteilt. Anschliessend wird der Rahmen in die Sonne gestellt. Nach dem Trocknen wird der Papierbogen aus dem Rahmen genommen, in Schüsseln einzeln gefärbt und auf langen Leinen zum Trocknen aufgehängt. Wieder abgenommen kommt er zum Bedrucken….

Dann kann man die fertigen Papierbögen oder die Produkte aus handgeschöpftem Papier kaufen- zum Beispiel in Neckargemünd im Nepal-Bazar.

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